Fünf internationale Trends im Einzelhandel

In einem vorherigen Beitrag haben wir den Fokus darauf gerichtet, welche Möglichkeiten kleinere Einzelhändler haben, in den sozialen Medien aktuelle und persönliche Postings zu machen.

Dies können die großen Ketten aus guten Gründen nicht! (Dafür verfügen sie über viele andere Hilfsmittel, die sie einsetzen können). Trotzdem sollten die Ketten auf die Möglichkeiten für persönliche Beziehungen/lokale Anpassungen achten. Wenn man jedenfalls den Voraussagen des internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PWC über internationale Trends im Einzelhandel glauben schenken darf.

Aber lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die fünf internationalen Trends werfen.

  1. Neue Akteure im Einzelhandel sind nischenorientiert
    Ein Beispiel hierfür ist die dänische Frau Cecilie Villadsen, die zwei Webshops, americandreams.dk und americanguys.dk, betreibt, und das mit Erfolg. Cecilies Rezept besteht darin, nur die Kleidung und die Accessoires auszuwählen, die genau zu ihrem Universum vor dem Hintergrund eines amerikanischen und Boheme-Stil passen.
  2. Die Läden werden kleiner
    In den USA ist die Anzahl der Ladenbesucher von 2009 bis 2013 von 35 Mrd. auf 17 Mrd. gefallen. Das hat dazu geführt, dass die Ladeninhaber heute mehr auf den Verdienst je Quadratmeter als auf den Umsatz je Quadratmeter achten.
  3. Hersteller und große Einzelhandelsakteure sind bestrebt, eine engere Beziehung zu ihren Kunden zu schaffen
    Das erfolgt teils durch die Einrichtung eigener Läden/Webshops, aber auch dadurch, dass Läden und Warenangebot an den lokalen Bereich angepasst werden. Darüber hinaus gilt, worüber wir schon früher geschrieben haben, dass gleichzeitig der Fokus darauf gerichtet wird, Erlebnisse in der Ladenumgebung zu schaffen.
  4. Einzelhändler und Hersteller wollen enger zusammenarbeiten
    Früher haben Einzelhändler und Hersteller selbstverständlich zusammengearbeitet, standen aber auf der einen oder anderen Ebene auch in Konkurrenz zueinander. Die Einzelhandelsketten führten eigene Marken ein, und umgekehrt eröffneten die Hersteller Konzeptläden/Webshops usw. Nunmehr scheint der Trend jedoch dahin zu gehen, dass Einzelhändler und Hersteller bestrebt sind, noch enger zusammenzuarbeiten, z. B. indem man Kundendaten, Analysen u.v.m. teilt, während man gleichzeitig versucht, die Lieferkette zum beiderseitigen Vorteil effektiver zu machen.
  5. Einzelhändler, die sich sozial verantwortungsbewusst verhalten, wollen davon profitieren
    Infolge der CEO-Analyse von PWC aus dem Jahr 2016 meinen 52 % der befragen CEOs, dass die Kunden den Fokus nicht nur auf Preis und Eigenschaften richten, wenn sie eine Marke wählen. Soziale und umweltmäßige Gründe spielten auch eine wichtige Rolle.

Schauen wir nun genauer auf Punkt 3: „Hersteller und große Einzelhandelsakteure sind bestrebt, eine engere Beziehung zu ihren Kunden zu schaffen“. Hier kann DdD ins Spiel kommen und Hilfe leisten. Mit einer Lösung von DdD haben Sie die Möglichkeit, Ihren Absatz bis hinunter auf die Ebene der Größen und Varianten zu analysieren und mit diesem Wissen können Sie das Warenangebot lokal anpassen. Was verkauft sich beispielswiese wo?

Samsøe & Samsøe, die seit mehr als zehn Jahren Kunde bei DdD sind, haben ihr Geschäft gerade durch die Analyse von Daten zu Styles und Größen gestärkt. Sie bekommen Einblick in die Präferenzen der Kunden und können ihr Geschäft und ihr Warenangebot auf dieser Grundlage – auch lokal – anpassen.